Kategorie(n): Software
Vor einiger Zeit hatte ich schon mal über als attakierend gemeldete Webseiten im Firefox 3 geschrieben. Dieses Phänomen stammt von der sogenannten Safebrowsing-Funktion des Browsers. Diese ist nämlich in Zusammenarbeit mit der Firma Google realisiert worden und ist mit einer der Gründe, weshalb der Google Chrome Browser als unsicher verurteilt wird. Per Default ist das Google Safebrowsing auch im Firefox 3 aktiviert.
Gibt man in der Adresszeile des Browsers about:config ein, gelangt man auf die Konfigurationseinstellungen des Firefox-Browsers. Schreibt man nun safebrowsing in das Filterfeld, sieht man die Key/Value-Paare der Safebrowsing-Konfiguration. Der Schlüssel browser.safebrowsing.enabled ist per Default auf true gestellt. Das bedeutet, dass der Browser beim Aufruf einer Webseite die URL an Google sendet und von Google die eine Antwort bekommt, die Aufschluss darüber gibt ob die Webseite eventuell schädliche Inhalte (z.B. Phishing-Skripte, etc.) enthält oder nicht. Das ist zum Einen ja ganz schön. Endlich passt jemand auf uns auf und schützt uns vor Bösewichten. Zum Anderen ist es aber auch wieder nicht so schön und etwas bedenklich, weil wir praktisch die Adressen aller aufgerufenen Seiten an Google schicken. Falls man diese “Schutzfunktion” nicht einsetzen möchte, muss man einfach den Konfigurations-Key browser.safebrowsing.enabled auf false stellen.
Tags: Firefox, Safebrowsing, Security
Kategorie(n): Aus dem Web
Heute morgen ereilte mich ein Link, der mir maximales Erstaunen ins Gesicht schrieb. Daniel Große ist über die Suchmaschine Google auf Deeplinks gestoßen, in denen angeblich Benutzerdaten von Beate Uhse Kunden (eMail-Adressen) öffentlich zur Verfügung stehen. Betroffen sind laut Daniel Große die Webseiten lustkatalog.de und pabo.at. Das bedeutet, es sind genau die privaten Themen, über die sonst niemand sprechen möchte. Oder wollten Sie schonmal wissen, was ihre Nachbarn so für Sexspielzeuge kaufen?
Ich vermute behaupten zu können, dass das jetzt ein Datenschutz-Feuerwerk der Extraklasse wird. Schließlich sind diese Benutzerdaten jetzt auf Ewig in diversen Suchmaschinen versenkt. Zum Glück habe ich hinsichtlich dieser beiden Webseiten eine “weiße Weste”.
Ich empfehle allen Personen, die vermuten davon betroffen zu sein, mal nach ihrer eigenen eMail-Adresse in den Daten zu stöbern. Über eine geeignete Suchanfrage bei Google sollte man sehr schnell an die Links kommen.
Gerade in der aktuellen Situation, wo täglich neue Berichte von Datenmißbrauch und Datenverkauf durch die Medien geistern, denke ich, dass diese Story besonders scheppern wird. Hier nochmal der vollständige Link von Daniel Grosse:
http://www.danielgrosse.com/blog/2008/08/31/na-weihnachten-lust-gehabt-wie-beate-uhse-mit-kundendaten-umgeht/
Tags: Datenschutz, Security, Sicherheitsloch
Kategorie(n): Hardware, Software
Hui! Jetzt habe ich wieder einen Grund gefunden das iPhone vorerst nicht zu kaufen. Bei solchen Bugs frage ich mich immer warum das keiner testet. Naja… Wieder ein Beweis dafür, dass auch Apple nicht fehlerfrei ist. ;o)
Tags: iPhone, Security
Kategorie(n): Aus dem Web
Laut zahlreicher News-Portale hat sich der Wurm “W32.Gammima.AG” auf mehreren Notebooks der internationalen Raumstation ISS eingenistet. Angeblich hatten die Notebooks keine Security-Software. Sehr nice… Angommen die ISS stürzt jetzt in die Erdatmosphäre und zerschellt am Kilimandscharo, dann hat der Entwickler ein ersthaftes Problem, wenn er von seinem Taschengeld eine neue ISS kaufen soll.
Tags: ISS, Raumfahrt, Security, Viren, Wurm