Tag ‘München’

LiMux – München’s Erfolgsstory – Das beste Sparpaket

June 17th, 2010

Gerade habe ich auf netzpolitik.org einen Bericht über das Münchner LiMux-Projekt entdeckt. Es ist schon erstaunlich, wie eine Stadt ein Zeichen gegen die Fesseln von Big M zu setzen. Ein Debian-basiertes System breit eingesetzt im öffentlichen Dienst der Stadt München. Da waren Profis am Werk. Hier sind die Stärken von Open Source Software richtig erkannt worden. Ich bin begeistert.

Ich frage mich warum der Bund im Jahr 2010 irgendwelche umstrittenen Sparpakete beschließt. Man könnte doch so viel mehr Geld sparen durch den Einsatz freier Software. So etwas wünsche ich mir vom Bund. Warum einem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen geben? Warum riesige Summen Steuergelder für Lizenzgebühren verprassen? Lange wird sich der altbewährte Weg nicht mehr halten können. Ich gehe auch davon aus, dass es in der Zukunft zu einem Wandel kommen wird. Die einzige große Hürde ist die Beseitigung der Angst der Angestellten und Beamten im öffentlichen Dienst vor der Veränderung. Schließlich leidet Linux unter dem weit verbreiteten Ruf, nur über die Kommandozeile steuerbar zu sein. Dieser altbackene Irrtum ist leider nur schwer aus der Welt zu räumen. Mittlerweile ist Linux jedoch aus meiner Sicht wesentlich stabiler, komfortabler, sicherer und barriere-freier als jedes bisherige Windows Betriebssystem. Es muss nur die Angst vor der Veränderungen beseitigt werden. Sicherlich wäre ein solches Projekt auf Bundesebene ein Giganten-Projekt… Trotzdem muss man sich vor Augen halten was man daurch für Zukunft gewinnt: Die Einsparung von hunderten von Milliarden von Steuergeldern. Deshalb sollte man mit einzelnen Ministerien anfangen. Ich schlage vor mit dem Verkehrsministerium anzufangen.

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WJAX 2008 – Der zweite Tag

November 4th, 2008

We got it. Der zweite WJAX-Tag ist vorbei. Der heutige Tag war wesentlich länger als gestern. Mein Tag startete mit einer Keynote von Sebastian Meyen. Hier die Liste der Sessions, die ich heute besucht habe:

Im großen ganzen ein spannender Tag. Besonders gefallen haben mir der Vortrag von Dr. Gernot Starke und die letzten beiden Sessions. Mehr erzähle ich wenn ich zurück in Karlsruhe bin. Jetzt stürze ich mich erstmal ins Bett. 11 Stunden WJAX sind nicht nur super interessant sondern auch super anstrengend. :)

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WJAX 2008 – Der erste Tag

November 3rd, 2008

Ich bin auf der WJAX 2008. Und damit ihr ein Bild von meinen Eindrücken bekommen könnt, hier kurz mein heutiger Tag:

Die Anfahrt

Meine heutige Anfahrt zur WJAX war etwas anstrengend. Um 3:30 Uhr bin ich schon aus dem Bett gekrabbelt um dann pünktlich zum „Spring Framework Powerworkshop“ um 9:00 Uhr in München zu sein. Karlsruhe, Stuttgart und dann München. Gegen Ende der Veranstaltung fiel es mir schon recht schwer den Worten von Eberhard Wolff zu folgen, weil mich langsam die Müdigkeit einholte. Das lag selbstverständlich nicht am Vortragenden oder den Topics die er vorgetragen hat, sondern viel mehr an der frühen Anreise. Für die Zukunft empfehle ich jedem pünktlich anzureisen. Es hat einfach große Vorteile, wenn man schon im Hotel eingecheckt hat, seine Reisetasche abgeladen hat und in aller Ruhe die Veranstaltungen genießen kann. Am besten einen Tag zuvor. Doch nun zu meinem heutigem Topic:

Spring Framework Powerworkshop

Ich habe heute am „Spring Framework Powerworkshop“ teilgenommen. Dieser Workshop wurde von SpringSource vorgetragen. Genauer von Eberhard Wolff, Mike Wiesner und Agim Emruli. Zu Beginn, muss ich sagen, hatte ich etwas Sorge, dass sich die Veranstaltung hauptsächlich die Spring Basics fokussiert. Doch es kamen wesentlich mehr Informationen als erwartet. Besonders interessant waren die Neuerungen in Spring MVC, die aspektorientierte Entwicklung mit Spring (Spring AOP) und der Spring Dynamic Module Server (SpringSource dm Server) auf OSGi-Basis. Ich konnte jede Menge neue Kenntnisse und Eindrücke „aufsaugen“. Damit hat sich der erste Tag schon Mal richtig gelohnt.

Das Hotel

Nach dem ich endlich im Hotel (nennen wir es Overlook Hotel) einchecken konnte, muss ich sagen: Es ist besser als erwartet. Bisher einziges Manko: Die Hotelbar. Dort war ich gerade zum Abendessen. Bescheiden habe ich mir eine einfache Salamipizza bestellt. Preis: 8 Euro. Als großer Kenner von sämtlichen Tiefkühlpizzen muss ich sagen: 8 Euro für eine Ristorante Tiefkühlpizza ist schon etwas unverschämt. Ok, ich bin in München. Ok, das ist ein Hotel. Aber 8 Euro!? Etwas zu krass.

Morgen warten wieder jede Menge neuer spannender Vorträge auf mich. Doch dazu morgen mehr.

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Volle Fahrt vorraus

November 3rd, 2008

Gerade rausche ich mit dem InterCity Richtung München. WJAX 2008 heißt mein Ziel. Zum Glück habe ich hier im Zug einen Platz mit Steckdose erwischt. Jetzt kann ich gemütlich vor mich hin fahren und während dessen mit meinem Netbook in der Dokumentation des Django Frameworks rumstöbern. Ok, man könnte jetzt behaupten: WJAX und Django passen überhaupt nicht zusammen. Das ist im Grunde auch richtig, aber es schadet nie mehrgleisig zu fahren. Noch bin ich der Meinung: Nicht die ganze Welt ist Java. Mal schauen ob das nach der Konferenz auch noch so ist.


Mein Netbook während der Anreise

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