Serverstatus-Visualisierung mit Munin
February 1st, 2008
Wer eine genaue statistische Auswertung der Aktivitäten seines Servers sehen möchte, der sollte sich mal Munin ansehen. Munin visualisiert unter anderem CPU-, Disk-, Speicher-, Netzwerk- und MySQL-Aktivitäten des Servers. Ein Tool, dass sehr gut die Überwachung eines Servers unterstützt. Die Installation unter Debian-Systemen ist denkbar einfach:
user@hostname: sudo apt-get install munin munin-node
Anschließend sollte noch die Konfiguration des Tools auf entsprechend den eigenen Einstellungen auf das Webserver-Verzeichnis gebogen werden, so dass Munin dort die Graphen und html-Dokumente für die Visualisierung anlegen kann:
user@hostname: sudo vi /etc/munin/munin.conf
In der Konfiguration sollte “htmldir” auf das Webverzeichnis des Webservers zeigen. Ich nutze den Apache 2 und habe mein Webverzeichnis unter “/var/www”. Im Verzeichnis “munin” legt Munin nun die Munin-HTML-Reports ab. Der Benutzer der den Munin-Cronjob ausführt, sollte sinnvollerweise im Munin-Webverzeichnis Schreibrechte besitzen.
# The next three variables specifies where the location of the RRD
# databases, the HTML output, and the logs, severally. They all
# must be writable by the user running munin-cron.
dbdir /var/lib/munin
htmldir /var/www/munin
logdir /var/log/munin
rundir /var/run/munin
Damit nicht jeder Benutzer, der den Link zum Munin-Webverzeichnis kennt, die Statistiken einsehen kann, lohnt es sich oft einen htaccess-Verzeichnisschutz auf das Munin-Webverzeichnis einzurichten.

