Attackierende Webseiten im Firefox 3
May 7th, 2008
Heute morgen bin ich nach dem Aufstehen mal wieder über alle meine Lieblingsblogs gesurft. Anders als sonst war, dass ich jetzt statt Ubuntu Gutsy Gibbon 7.10 und Firefox 2 mit Ubuntu Hardy Heron 8.04 und einer Firefox 3 Beta angetreten bin. Doch was ist das!? Da surfe ich auf Daniels Blog und erhalte vom Firefox eine Warnmeldung:
“Als attackierend gemeldete Webseite!”
- Scary Information
Jetzt war ich neugierig. Schließlich ist Daniels Blog alles Andere als attackierend. Deshalb habe ich mir einmal den Spaß gegönnt und auf den “Warum wurde diese Seite blockiert?”-Button geklickt. Und schon wusste ich ein wenig mehr. Die Begründung für die Blockierung war:
“Google has found that some portion of blog.animeroot.org/ contains or links to badware or otherwise violates Google’s software guidelines.”
Nun gut. Da ich darüber sehr überrascht war, habe ich mir mal erlaubt ein curl auf Daniels Blog abzusetzen um zu schauen, was dort so schreckliches getan wird.
Die erste Möglichkeit:
Als erstes fiel mir dabei auf, dass Daniels WordPress-Theme sowohl das JavaScript-Framework “prototype” als auch “scriptaculous“. Das dürfte zwar insgesamt einige Kilobyte an JavaScript ausmachen, die geladen werden müssen, aber das ist für einen privaten Blog doch eher “unkritisch”. Deshalb denke ich nicht, dass der Blog deshalb gesperrt wurde.
Die zweite Möglichkeit:
Ein bißchen Stöberei ließ mich auf Daniels Last.fm-Playlist stoßen, die er als Widget eingebunden hatte. Ein ActiveX-Element. Ich das etwa der Grund? Don’t know… Natürlich können ActiveX-Elemente böse sein. Aber Last.fm sollte Google eigentlich erkennen. Auch hier glaube ich nicht, dass es problematisch ist.
Die dritte Möglichkeit:
Jetzt wird’s scary. Als Statistik-Tool setzt Daniel scheinbar nicht auf Google Analytics. Über einen Zugriff auf eine fremde Domain, wird die Statistik scheinbar mit “phpmyvisites” geschrieben. Soetwas bezeichnet man dann als “Cross Site Scripting”. Und obwohl die Funktionalität ähnlich zu Google Analytics ist, scheint Google dieses Verhalten als “böse” zu erkennen. Im Grunde ist es auch ein kleines Konkurrenz-Produkt zu Google Analytics. Ich vermute das der Einbau dieses Tools “böse” ist. Als Alternative empfehle ich den Einbau von Google Analytics. Das kann das Gleiche oder sogar mehr und ist ebenfalls kostenlos. Das wird Google sicher nicht als böse melden. Allerdings vermute ich, Daniel sich jetzt erstmal wieder mit Google “anfreunden” muss, in dem er sein Statistik-Tool für einige Tage/Wochen ausbaut damit Google erkennt, dass er ein guter ist.


