Kategorie(n): Hardware, iPhone
Heute habe ich die HD Videokamera des iPhone 4 getestet. Als Schauspieler mussten meine Katzen fungieren. Ich habe ein HD-Video (720p) produziert. Insgesamt habe ich dann zwei Versuche durchgeführt um das Video auf YouTube zu veröffentlichen. Der erste Versuch war die Veröffentlichung direkt aus dem “Aufnahmen”-Menü des iPhones. Dieser Versuch entpuppte sich als totaler Flop. Bevor das iPhone die Videos in meinen Youtube-Account hochgeladen hat, hat das iPhone das Video komprimiert, so dass das schöne 720p-Format zerstört wurde. Die Uploaddauer über mein privates WLAN belief sich dabei auf rund 2 bis 3 Minuten. Das Ergebnis sah dann so aus:
http://www.youtube.com/watch?v=t1NLO7fyn3g (360p)
Im zweiten Versuch habe ich das gleiche Video zuvor vom iPhone direkt auf meinen Rechner geholt. Von hier aus habe ich das Video dann mit dem Browser in mein Youtube-Account geladen. Auch wenn die Uploaddauer auf diesem Weg rund 45 Minuten in Anspruch genommen hat, so lässt sich das Ergebnis doch vielmehr sehen. Das Video lässt sich nun auch via YouTube in HD abspielen. Dazu muss im unten rechts Player nur auf 720p umgeschaltet werden.
http://www.youtube.com/watch?v=xABC5jBX87M (bis 720p)
Ergebnis: Die Videoqualität beim Upload aus dem “Aufnahmen”-Menü des iPhones ist zwar schnell vermurxt aber die Uploaddauer sinkt erheblich. Dieser Upload taugt also nur für den mobilen Einsatz. Zuhause sollte man weiterhin den klassischen Weg wählen.
P.S.: Warum die Musik plötzlich lauter wird müsst ihr mich nicht fragen. Die iMovie-iPhone-App meinte scheinbar dass es so sein muss.
Tags: 720p, HD, iPhone 4, Katzen, Qualität, Test, Video
Kategorie(n): Android, Aus dem Leben, iPhone
Heute habe ich wieder mal eine kleine Work-Out Runde gedreht bzw. gejoggt. Mittlerweile habe ich mich auf alle 2 Tage eingependelt. Wie ich mich dazu durchringen konnte wieder Joggen zu gehen, ist schnell erklärt: RunKeeper.com. Ich zeichne meine Jogging-Strecke via GPS auf. Ein Technik-Gadget macht auch mir Beine.
Was daran so nice ist? Das ist einfach erklärt. RunKeeper unterstützt diverse Sportarten wie zum Beispiel:
- Running bzw. Jogging,
- Cycling,
- Skating
- und viele mehr
Nach dem Training/Work-Out wird die gelaufene Strecke auf eine Google Map eingezeichnet. RunKeeper-Benutzer können ihre Jogging-Strecken auch ins Netz übertragen und mit anderen teilen. Man kann auf RunKeeper.com auch kleine Sportgruppen – sogenannte Street Teams – bilden. Hier mal beispielhaft meine heute abgelaufene Strecke mit allen Zusatzinformationen. Man kann genau sehen, wie ich an Steigungen langsamer wurde und am Meer wieder “Vollgas” gegeben habe. Insgesamt habe ich 3,51 Meilen (umgerechnet 5,65 Kilometer) zurückgelegt. Dabei habe ich 489 Kalorien verbrannt.
Und jetzt das Beste: Weil ich mich in der Zukunft ja von meinen iPhone trennen möchte, hatte ich Sorge, dass es RunKeeper im Android AppStore noch nicht gibt. Doch weit gefehlt: RunKeeper gibt es sowohl für das iPhone als auch für Android. Das bedeutet ich kann auch in Zukunft wieder RunKeeper spielen.
Ich habe auf meinen iPhone die Pro-Version der RunKeeper App, die zum aktuellen Zeitpunkt 7,99 Euro kostet.
Hier nochmal meine heute gelaufene Route:
Falls jemand mit mir ein Street Team machen gründen möchte, dann meldet Euch… Wie immer per Comment, Messenger, E-Mail oder via Telefon.
Tags: Apps, Jogging, Sport, Training
Kategorie(n): Android, iPhone
Im September ist es wieder soweit. Meine Chance zum Vertrags- und Handymodellwechsel. Und auch wenn das neue iPhone relativ hübsch aussieht, denke ich ernsthaft zur Android-Fraktion überzulaufen. Wenn das iPhone 4 nicht wesentliche Updates bringt, die es technisch vor alle anderen Geräte platziert, dann ist die iPhone-Ära für mich beendet. Meine Kollegen haben jetzt schon Android-Endgeräte (Motorola Milestone, HTC Legend und HTC Desire) und ich muss sagen, dass diese Geräte deutlich brauchbarer sind als mein iPhone 3G.
Das HTC Legend gilt mittlerweile als der “iPhone-Killer” schlechthin. Für mich zwar nicht, weil das Display mir zu klein ist, aber für all diejenigen die ein gutes und hübsches Smartphone haben wollen, ist das HTC Legend sicher empfehlenswert. Ich kann mit meinen riesigen Fingern nicht damit arbeiten. Das Gewicht des Smartphones ist mir mittlerweile auch egal. Hauptsache ist für mich, dass das Display riesig ist. Von der Displaygröße spricht mich das HTC HD2 an. Was mir daran aber absolut nicht gefällt, ist das Windows Mobile System. Das ist nix für mich. Im Moment steht das HTC Desire auf meiner Hitliste ganz oben. Android als Handy-Betriebssystem ist richtig nice. Vor allem mit den HTC Sense Erweiterungen. Allerdings muss es auch mindestens Android 2.1 sein. Die 1.5er und 1.6er Version ist mir viel zu langsam. Das erinnert mich zu sehr an mein iPhone 3G.
Ein nicht zu verachtender Vorteil ist auch, dass Android Java spricht. Da muss ich nicht erst irgendwelche fetten ObjectiveC-Schmöker durchlesen nur um mir meine eigenen Apps zusammenschrauben zu können. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun mit der Android Entwicklung und ich muss sagen: “It rocks.” Außerdem ist die Java Community deutlich größer als die ObjectiveC Community. Das behaupte ich zumindest einfach mal.
Ich nehme an, dass der “Android Market” bald von Android Apps so überschwemmt wird, dass der AppStore von Apple dagegen klein erscheint.
Was Apple mit dem iPhone aber deutlich besser hinbekommt sind Betriebssystem-Updates. Einfach das Gerät via USB an den PC, iTunes einschalten und updaten. Fertig. So einfach ist das mit Android Endgeräten leider nicht. Hier ist man abhängig vom Hersteller. Manche Android Geräte laufen bis heute auf der Version 1.5 weil die Hersteller kein Update anbieten und/oder das Gerät über zu schlechte Hardware verfügt. Da hat Apple die Nase vorn. Weit vorn. Weit weit vorn. Und das Schlimme ist, dass eine richtige Besserung scheinbar auch nicht in Sicht ist. Es muss ein “droidTunes” für alle Androidgeräte geben mit dem wie beim iPhone und iTunes das Update durchgeführt werden kann.
Das nächste Drama bahnt sich aber bei dem Wort “Tarifwahl” an. Momentan hat keiner der größeren deutschen Mobilfunkanbieter einen für mich brauchbaren Tarif im Angebot. Verkauft werden Mobilfunkverträge unter dem Decknamen “Flatrate”, die zwar unbegrenztes Surfen erlauben, aber ab einem bestimmten Datenvolumen gedrosselt sind. Das bedeutet, dass wenn man sein “Flatrate-Volumen” aufgebraucht hat, die Bandbreite fast auf Null reduziert wird, so dass das unbegrenzte Surfen doch nicht mehr möglich ist. Das wäre ja nicht schlimm, wenn man das Datenvolumen nie aufbraucht, aber die Volumengrenzen der einzelnen Anbieter liegen meistens zwischen 300 MB und 500 MB bei den Tarifen, die für Privatpersonen bezahlbar sind. Und ich rechne hier großzügig mit ca. 50 € pro Monat. Was Mobilfunk-Tarife mit UMTS betrifft scheinen wir noch in einem Entwicklungsland zu leben. Hoffentlich tut sich da noch was bis zum September. Zumindest die Erhöhung der Volumengrenzen auf 100 GB oder so.
Tags: Android, Display, iPhone, Mobilfunk, Smartphones, Tarife
Kategorie(n): iPhone Apps, Software
Dropbox ist ein Tool zum Verwalten von Dateien… Dropbox ist ein Webverzeichnis… Was auch immer Dropbox ist, es ist genial. Der Dropbox Client bietet die Möglichkeit Dateien in der Dropbox (einem eigens für den Dropbox Client angelegtem Verzeichnis) abzulegen und lädt sie dann automatisch hoch. Wenige Sekunden später steht ein und dieselbe Datei auf allen Systemen zur Verfügung. Doch damit nicht genug. Man kann seine Dropbox auch über den Browser öffnen. Damit stehen die Dateien dann wirklich überall zur Verfügung. Ich habe gerade entdeckt, dass es ein Dropbox Client für’s iPhone gibt und meine Dropbox erweitert. Super nice.
https://www.getdropbox.com
Tags: Dropbox, iPhone, Plattformunabhängig, Synchronisation, Webverzeichnis