Spyerfox Safebrowsing

September 12th, 2008

Vor einiger Zeit hatte ich schon mal über als attakierend gemeldete Webseiten im Firefox 3 geschrieben. Dieses Phänomen stammt von der sogenannten Safebrowsing-Funktion des Browsers. Diese ist nämlich in Zusammenarbeit mit der Firma Google realisiert worden und ist mit einer der Gründe, weshalb der Google Chrome Browser als unsicher verurteilt wird. Per Default ist das Google Safebrowsing auch im Firefox 3 aktiviert.

Gibt man in der Adresszeile des Browsers about:config ein, gelangt man auf die Konfigurationseinstellungen des Firefox-Browsers. Schreibt man nun safebrowsing in das Filterfeld, sieht man die Key/Value-Paare der Safebrowsing-Konfiguration. Der Schlüssel browser.safebrowsing.enabled ist per Default auf true gestellt. Das bedeutet, dass der Browser beim Aufruf einer Webseite die URL an Google sendet und von Google die eine Antwort bekommt, die Aufschluss darüber gibt ob die Webseite eventuell schädliche Inhalte (z.B. Phishing-Skripte, etc.) enthält oder nicht. Das ist zum Einen ja ganz schön. Endlich passt jemand auf uns auf und schützt uns vor Bösewichten. Zum Anderen ist es aber auch wieder nicht so schön und etwas bedenklich, weil wir praktisch die Adressen aller aufgerufenen Seiten an Google schicken. Falls man diese “Schutzfunktion” nicht einsetzen möchte, muss man einfach den Konfigurations-Key browser.safebrowsing.enabled auf false stellen.

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