30 Jahre und kein bißchen Weise…

July 16th, 2011

Soeben habe ich im Facebook folgenden epic win gepostet:

epic win

Ich bin so etwas, was man “Early Adopter” nennt. Und gleichzeitig empfinde ich mich als “Silent Digital Native”. Das “Silent” habe ich mir dazu gedichtet, weil ich zu der eher zurückhaltend postenden Gruppe gehöre. Das klingt jetzt für einige vielleicht total schwachsinnig, weil meine Tweets ihren Buschfunk flooden, aber diese Leute haben den Schuß nicht gehört. Und das sogar zwei Mal. Nähere Erläuterungen spare ich mir… :D

Ich trenne mich jetzt endgültig von Facebook und MeinVZ. Auch wenn MeinVZ, Facebook und Google+ wahrscheinlich nicht unterschiedlicher sein können, denke ich, dass Google auch im Social Network Markt annähernd monopolisieren wird. Wenn auch nicht sofort, dann aber innerhalb der kommenden Jahre. Es wird nichts mehr “geliked”. Es wird “gepluseinst”. Das liegt zum Einen an der viel passenderen Fragestellung hinter Google+. Google versucht mit Google+ zu erfahren und verarbeiten was mich interessiert während andere Social Networks vielmehr danach fragen wer ich bin. Was mich interessiert, das möchte ich noch sehen. Wer ich bin, das weiß ich und viele von Euch. Zum Anderen bin ich etwas angekotzt von dieser Spam-Welle von Informationen, die mich nicht interessieren (e.g. Glücksnüsse, etc.). Natürlich wird auch Google+ eine API für Entwickler bekommen und natürlich werden auch da einige Herrschaften “Glücksnüsse” anbauen aber da wird Google die anfallenden Informationen richtiger kanalisieren (siehe “Sparks”) denke ich.

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Wohin die Social Reise in der Zukunft für mich geht

July 2nd, 2011

Weil mich dieses Zeugs wie FarmVille-Geschenke, Horoskope und Leute, die eine Frage über mich beantworten, werde ich mich im Social Net erstmal mehr auf Google+ konzentrieren. Mein Facebook-Account und mein MeinVZ-Account gibt es… noch…

Mein Google-Plus Account

Warum!?

Weil es einfach so ist, wie ich es mir vorstelle. Wir sehen uns beim nächsten Hangout.

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Wenn Google das Gesichtsheft basht

July 1st, 2011

Wenn Google das Gesichtsheft basht, dann natürlich nur so das es richtig scheppert. Nachdem Google Wave ein wenig in die Grütze gegangen ist und Google Buzz Twitter nicht das Wasser reichen konnte, legt Google jetzt nach: Das Google+ Project ist geboren. Innerlich verabschiede ich mich nun schon langsam von meinem facebook-Account. Freundeskreise sind natürlich Circles und keine Listen. War eigentlich klar, hat aber niemand so umgesetzt. Und nun verbessert Google konsequent die Welt. Ich werde nun meine persönlichen Daten Stück für Stück in die Testphase von Google+ versenken. Zumindest die, die Google nicht schon selbst ausfüllen kann. :D

Und dann diese Hangouts. Mir fehlen die Worte. Abhängen. Wie geil ist das bitte!? So viele Leute aus meinem Umfeld sind geografisch voneinander getrennt und können nicht einfach mal einen Abend miteinander verbringen. Aber mit Webcam und Headset ist das plötzlich möglich. Wenn mich an meine “World of Warcraft”-Gamer-Zeit zurück erinnere, dann stelle ich fest das es da schon Hangouts gab. Rumhängen in Ironforge und dann über Teamspeak quatschen. Unzählige nette Abende hatte ich so mit Leuten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diesen Gedanken formulieren die Hangouts jetzt konsequent zuende in dem sie eine Webcam dazu addieren. Daumen hoch! OK, jetzt werden sicher viele sagen: Ja, aber Skype bla bla bla… Skype, liebe Leute, stürzt bei mir regelmäßig ab seit es den Eigentümer gewechselt hat. Und weil ich mit dem neuen Betreiber auch nicht leben kann, habe ich Skype auf meinem Ubuntu-Rechner direkt von der Platte geputzt. Was soll der Blödsinn auch!? – Es gibt jetzt Hangouts.

Und dann so das Thema Datensicherheit. Ich traue Google durchaus zu fairer mit meinen Daten umzugehen als das Gesichtsbuch. Ich bin so gut wie überzeugt. Super Sache dieses Google+. Wir machen das mit den Fähnchen.

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Aus blog.perished.de wird perished.de

June 18th, 2011

90% der Leute, die jetzt diese Überschrift lesen, denken sicher das ich jetzt meinen Blog droppe. Aber dem ist natürlich nicht so… Ich habe nur etwas umgebaut und das “blog” aus der URL geworfen, was sich bei einem WordPress-Multisite-Blog überdurchschnittlich beschissen schwer entpuppt hat. :D

Auf die Gefahr hin, dass Google mich jetzt nicht mehr mag weil ich einfach alle URLs auf perished.de umgebogen habe und blog.perished.de nach vielen Jahren im Äther landet, ist der Umbau jetzt erfolgt. Damit dürft ich auch automatisch aus so 100% der FeedReader rausfliegen, was positiv interpretiert ein neues Publikum bedeutet. So what!

Alternativ könnte ich auch eine RewriteRule anlegen, die blog.perished.de/x/y?z=a auf perished.de/x/y?z=a umleitet. Hat jemand Plan von Rewrites?

Update: Ich hab’s jetzt über eine RewriteRule wie folgt geregelt:

RewriteEngine on
RewriteBase /
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^blog.perished.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://perished.de/%{REQUEST_URI} [R=301,L]

Alle Links bleiben also auch zukünftig wie in der Vergangenheit erhalten.

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70% aller laufenden Business Applikationen laufen mit COBOL

June 7th, 2011

Seit einiger Zeit höre ich immer wieder das Gerücht: “70% aller weltweit laufenden Business Applikationen laufen mit COBOL“. Weil dieses Blabla in meinen Augen totaler Quatsch ist und ich es langsam leid bin so einen Blödsinn zu hören, will ich mal hier auf die Facts of Reality hinweisen:

1. “70 percent of the world’s active business applications are written in COBOL”
Das scheint mir der Ursprung allen Übels zu sein. Dieses Gerücht kann auf eine Untersuchung der Gartner Group zurück geführt werden. Und das nicht gestern sondern im Jahre 2000. Was ein deutliches Zeichen für die Aktualität dieser Behauptung ist. Der Käse wurde vor über 10 Jahren mal gesagt und dann im Internet in die Zukunft gewatscht. Die 70% wurden im Jahre 2000 übrigens an den “lines of code” festgemacht. Was auch hirnrissig ist und womit wir beim nächsten Punkt sind.

2. lines of code
Die Einsatzhäufigkeit einer Programmiersprache wird hin und wieder anhand der aktuell weltweit produktiv laufenden lines of code gemessen. Auch das ist wieder totaler Quatsch. Und natürlich liegt COBOL da richtig weit vorne. Eine nicht-objektorientierte Programmiersprache die fast ausschließlich nur aus dem Befehl MOVE besteht, braucht schon mal ein paar tausend Zeilen um die Fibonacci-Zahlen auszugeben. Das COBOL mit seinen Billionen von produktiven Source-Zeilen beim Zählen der Zeilen einen Blumentopf gewinnt, scheint mir wenig verwunderlich. Es ist jedoch nicht immer so, dass der der viel tut viel Sinnvolles tut.

3. TIOBE Index
Im TIOBE programming community index hat COBOL sich inzwischen auf Platz 41 runter gekämpft. Dieser Index ist eine sortierte Liste der Programmiersprachen und wird aus der Frequenz der Suchanfragen mit dem Namen der Programmiersprache als Keyword zusammen gesetzt. Dafür werden zahlreiche große Suchmaschinen verwendet. Man kann das Ergebnis als eine Liste der Aktivität der Programmiersprachen werten. Und COBOL erreicht dabei gerade mal 0,331 %. Da auch produktiv laufende Anwendungen ein gewisses Volumen an Wartung benötigen und dabei ein Entwickler zur Arbeit geknechtet wird, scheint es auch hier wieder so als sei kaum eine produktive Anwendung in COBOL geschrieben, denn schließlich benutzt heute jeder eine Suchmaschine.

Butter bei die Fische:

TOTALER UNFUG!

COBOL, ist weiter weg von produktiv, als mindestens 40 andere Programmiersprachen auf der Welt. Und wenn es noch Unternehmen gibt, die COBOL produktiv einsetzen ohne einen Gedanken an eine Neuentwicklung ihrer Applikationen zu verschwenden, dann sind diese Unternehmen schon pleite und wissen es noch nicht und in meinen Augen maximal bemitleidenswert.

So… Tacheles Ende… :P

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